Sehr geehrter Kunde

Sehr geehrter Kunde! Die nachfolgenden Vermietbedingungen werden mit Abschluss des

Vertrages über die Buchung eines Reisemobiles rechtswirksam. Der zugrundeliegende Vertrag wird

zwischen unseren Kunden, in der Folge Mieter, und der Fa. mobilREISEN – Reisemobile

EHGARTNER, Waldweg 7 , 4892 Fornach, in der Folge Vermieter, geschlossen. Der Vermieter

schließt den Mietvertrag ausschließlich unter Zugrundelegung der nachfolgenden Bedingungen ab.

Bitte lesen Sie diese Geschäftsbedingungen daher sorgfältig durch.

Allgemeine Vertragsbedingungen von mobilREISEN

1. Geltungsbereich, Vertragsinhalt, Anwendbares Recht

1.1 Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von mobilREISEN gelten

ausschließlich. Entgegenstehende oder von den AGB vom Vermieter abweichende Bedingungen des

Mieters werden nicht anerkannt. Die AGB vom Vermieter gelten auch dann, wenn der Vermieter in

Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichenden Bedingungen des Mieters die

Vermietung des Reisemobiles an den Mieter vorbehaltlos vornimmt.

1.2 Gegenstand des Vertrags mit dem Vermieter ist ausschließlich die mietweise Überlassung des

Reisemobiles. Der Vermieter schuldet keine Reiseleistungen und insbesondere keine Gesamtheit

von Reiseleistungen.

1.3 Zwischen dem Vermieter und dem Mieter kommt im Buchungsfall ein Mietvertrag zustande, auf

den ausschließlich österreichisches Recht und hier in erster Linie die Bestimmungen dieses

Vertrages Anwendung finden. Der Mieter gestaltet seine Fahrt selbst und setzt das Fahrzeug

eigenverantwortlich ein. Der Mietvertrag ist auf die vereinbarte Dauer befristet. Die

stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses auf unbestimmte Zeit aufgrund fortgesetzten

Gebrauchs wird ausgeschlossen.

1.4 Sämtliche Vereinbarungen zwischen dem Vermieter und dem Mieter sind schriftlich zu treffen.

2. Mindestalter, berechtigte Fahrer

2.1 Das Mindestalter des Mieters und jedes Fahrers beträgt 21 Jahre. Sowohl Mieter als auch

weitere Fahrer müssen seit mindestens 2 Jahren im Besitz eines Führerscheins Gruppe B sein.

2.2 Das Fahrzeug darf nur vom Mieter und den bei Anmietung benannten Fahrern gelenkt werden.

2.3 Es wird darauf hingewiesen, dass bei Übergabe der Besitz der Führerscheine von Mieter und

benannten Fahrern überprüft wird. Kann bei Anmietung ein entsprechender Führerschein nicht

vorgelegt werden, gilt das Reisemobil als nicht abgeholt. In diesem Fall gelten die entsprechenden

Stornobedingungen (siehe 4.2).

2.4 Der Mieter ist verpflichtet, Namen und Anschrift aller Fahrer, denen er das Fahrzeug auch nur

zeitweise überlässt, festzuhalten und dem Vermieter auf Verlangen bekannt zu geben. Der Mieter

hat für das Handeln des Fahrers, dem er das Fahrzeug überlassen hat, wie für eigenes einzustehen.

3. Mietpreise und deren Berechnung, Mietdauer

3.1 Die Mietpreise ergeben sich grundsätzlich aus der bei Vertragsschluss jeweils gültigen Preisliste

des Vermieters. Eine vorgegebene Mindestmietdauer während bestimmter Reisezeiten ergibt sich

ebenfalls aus der bei Vertragsschluss gültigen Preisliste des Vermieters. Es gelten jeweils die Preise

der in der Preisliste ausgewiesenen Saison, in die der gebuchte Mietzeitraum fällt. Bei jeder

Anmietung wird eine einmalige Service-Pauschale berechnet, deren Höhe ebenfalls der bei

Vertragsschluss gültigen Preisliste des Vermieters zu entnehmen ist. Davon abweichende Preise

sind im Einzelfall schriftlich zu vereinbaren.

3.2 Die jeweiligen Mietpreise beinhalten: 300 km/Miettag; gesetzliche Haftpflicht und

Kaskoversicherung (s. u. Ziff.12); Werksgarantie und Gewährleistung des Fahrzeugherstellers.

3.3 Die Tagespreise werden während der Mietzeit je angefangene 24 Stunden berechnet. Die

Mietzeit beginnt mit der Übernahme des Reisemobiles durch den Mieter an der Vermietstation und

endet bei Rücknahme des Reisemobiles durch die Mitarbeiter der Vermietstation.

3.4 Bei Rückgabe nach der schriftlich vereinbarten Zeit berechnet der Vermieter pro angefangene

Stunde EUR 20,00, (höchstens jedoch für jeden verspäteten Tag den entsprechenden

Gesamttagespreis). Kosten, die dadurch entstehen, dass ein nachfolgender Mieter oder eine andere

Person gegenüber dem Vermieter Ansprüche wegen einer vom Mieter zu vertretenden verspäteten

Fahrzeugübernahme geltend macht, trägt der Mieter.

3.5 Bei Fahrzeugrückgabe vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit ist der volle vertraglich vereinbarte

Mietpreis zu zahlen, es sei denn, das Fahrzeug kann anderweitig vermietet werden.

3.6 Das Reisemobil wird voll getankt übergeben und muss voll getankt zurückgebracht werden.

Anderenfalls berechnet der Vermieter EUR 2,00 je Liter Nachtankmenge. Treibstoff- und

Betriebskosten während der Mietdauer trägt der Mieter.

4. Buchung - Storno

4.1 Der Mietvertrag wird mit der Buchung rechtswirksam.

4.2 Nach Erteilung der schriftlichen Buchungsbestätigung durch den Vermieter ist innerhalb von 8

Tagen eine Anzahlung in der Höhe von 25% der Gesamtmietkosten zu leisten. Die Buchung ist erst

dann für beide Seiten verbindlich. Bei Überschreiten dieser Frist durch den Mieter ist der Vermieter

an die Buchung nicht mehr gebunden. Im Falle eines vom Kunden veranlassten Rücktrittes von der

verbindlichen Buchung werden folgende Stornogebühren fällig:

· bis zu 30 Tagen vor Mietbeginn 25% des Mietpreises

· zwischen 29 bis 21 Tage vor Mietbeginn 40% des Mietpreises

· zwischen 21 bis 15 Tage vor Mietbeginn 60% des Mietpreises

· zwischen 14 bis 8 Tage vor Mietbeginn 80% des Mietpreises

· weniger als 8 Tage oder bei Nichtabnahme 95% des Mietpreises

Die gesetzliche Vertragsgebühr von 1% des Bruttomietpreises wird im Stornofall jedenfalls nicht

rückerstattet.

5. Zahlungsbedingungen, Kaution

5.1 Der nach den Buchungsdaten berechnete voraussichtliche Gesamtmietpreis muss spätestens

bis 8 Tage vor Mietbeginn auf einem dem Mieter bekannt zu gebenden Konto des Vermieters

gebührenfrei eingegangen sein.

5.2 Die Kaution von EUR 900,00 muss spätestens bei Fahrzeugübernahme beim Vermieter

gebührenfrei hinterlegt werden. Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 14 Tage bis zum

Anmietdatum) werden Kaution und Mietpreis sofort fällig.

5.3 Die Kaution wird bei ordnungsgemäßer Rückgabe des Fahrzeugs und nach erfolgter

Mietvertrags-Endabrechnung durch den Vermieter erstattet. Zusätzlich zu dem im Voraus vom

Mieter entrichteten Mietpreis anfallendes Entgelt wird bei Rückgabe des Fahrzeugs mit der Kaution

verrechnet.

5.4 Kommt der Mieter mit seinen Zahlungspflichten in Verzug, werden Verzugszinsen nach

geltenden gesetzlichen Bestimmungen erhoben.

6. Übergabe, Rücknahme

6.1 Der Mieter ist verpflichtet, vor Antritt der Fahrt an einer ausführlichen Fahrzeugeinweisung

durch den Vermieter teilzunehmen. Dabei wird ein Übergabeprotokoll (Check Out) erstellt in dem

der Fahrzeugzustand beschrieben wird und das von beiden Parteien zu unterzeichnen ist. Der

Vermieter kann die Übergabe des Fahrzeugs verweigern bis die Fahrzeugeinweisung erfolgt ist.

Entstehen durch Verschulden des Mieters Verzögerungen bei der Übergabe, hat er daraus

resultierende Kosten zu tragen.

6.2 Der Mieter ist verpflichtet, bei Rückgabe des Fahrzeugs gemeinsam mit einem Mitarbeiter des

Vermieters eine abschließende Überprüfung des Fahrzeugs vorzunehmen, wobei ein

Rückgabeprotokoll (Check In) erstellt wird, das vom Vermieter und dem Mieter zu unterzeichnen

ist. Beschädigungen die im Übergabeprotokoll nicht vermerkt sind, bei Fahrzeugrückgabe aber

festgestellt werden, gehen zu Lasten des Mieters. Davon ausgeschlossen ist die normale

Abnützungen im Rahmen einer zweckgemäßen, schonenden Nutzung des Fahrzeuges.

6.3 Die Fahrzeugübergabe erfolgt am 1. Miettag ab 15 Uhr bzw. nach Vereinbarung, Rücknahmen

am letzten Miettag vormittags bis 12 Uhr bzw. nach Vereinbarung. Es gelten die im Mietvertrag

eingetragenen Zeiten als vereinbart. Übergabe- und Rücknahmetag werden zusammen als ein Tag

berechnet, sofern insgesamt 24 Std. nicht oder nur aufgrund Verschuldens des Vermieters

überschritten werden.

6.4 Alle Reisemobile werden an den Mieter innen und aussen sauber übergeben und sind in

demselben sauberen Zustand wieder zurückzugeben. Die Kosten für eine eventuell erforderliche

Nachreinigung gehen zu Lasten des Mieters.

7. Verbotene Nutzungen, Sorgfalts- und Obhutspflichten

7.1 Dem Mieter ist es untersagt, das Fahrzeug zu verwenden:

Zur Teilnahme an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests; zur Beförderung von leicht

entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen; zur Begehung von Zoll- und sonstigen

Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatortes mit Strafe bedroht sind; zur

Weitervermietung oder gewerblicher Personbeförderung; für sonstige Nutzung, die über den

vertraglichen Gebrauch hinausgeht, insbesondere das Befahren von hierzu nicht vorgesehenem

Gelände.

7.2 Das Fahrzeug ist schonend und sachgemäß zu behandeln und jeweils ordnungsgemäß zu

verschließen. Die für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln sind zu

beachten. Der Betriebszustand, insbesondere Öl- und Wasserstand sowie Reifendruck ist zu

überwachen. Der Mieter verpflichtet sich, regelmäßig zu überprüfen, ob sich der Mietgegenstand in

verkehrssicherem Zustand befindet.

7.3 Alle Fahrzeuge sind Nichtraucherfahrzeuge; das Rauchen ist demnach im gesamten Fahrzeug

nicht gestattet. Die Nichtbeachtung des Rauchverbotes zieht den Verlust der gesamten Kaution

nach sich. Die Mitnahme von Haustieren ist nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters

gestattet. Reinigungskosten, die durch die Nichtbeachtung entstehen, gehen zu Lasten des Mieters.

Kosten, welche durch eine Entlüftung bzw. zur Beseitigung der Kontaminierung mit Rauch

entstehen, einschließlich entgangenem Gewinn durch eine dadurch bedingte zeitweise

Nichtvermietbarkeit des Fahrzeugs, hat ebenfalls der Mieter zu tragen.

7.4 Im Falle einer nachgewiesenen Zuwiderhandlung gegen die Regelungen in vorstehenden Ziff.

7.1, 7.2 und 7.3 kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen. Der Vermieter behält sich

das Recht vor, vom Mieter verursachte Schäden über die Höhe der Kaution hinaus dem Mieter in

Rechnung zu stellen.

8. Verhalten bei Unfällen

8.1 Der Mieter hat nach einem Unfall sowie einem Brand-, Entwendungs- oder Wildschaden sofort

die Polizei und den Vermieter über die Servicehotline +43 (0) 664 4233903 oder +43 (0) 7682

5208 zu verständigen, spätestens jedoch unmittelbar nach dem dem Unfalltag folgenden

Arbeitstag. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden.

8.2 Der Mieter hat dem Vermieter, selbst bei geringfügigen Schäden, einen ausführlichen

schriftlichen Bericht unter Vorlage einer Skizze zu erstellen. Unterlässt der Mieter - gleich aus

welchem Grunde- die Erstellung des Protokolls und verweigert daher die Versicherung die

Bezahlung des Schadens, ist der Mieter zum vollständigen Schadensausgleich verpflichtet.

8.3 Der Unfallbericht muss spätestens bei der Fahrzeugrückgabe dem Vermieter vollständig

ausgefüllt und unterschrieben übergeben werden. Er muss insbesondere Namen und Anschrift der

beteiligten Personen und etwaiger Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten

Fahrzeuge enthalten.

9. Auslandsfahrten

Auslandsfahrten innerhalb Europas sind möglich. Fahrten in außereuropäische Länder bedürfen der

vorherigen Einwilligung des Vermieters. Fahrten in Kriegs- und Krisengebiete sind verboten.

10. Mängel des Reisemobils

10.1 Schadenersatzansprüche des Mieters für Mängel, die vom Vermieter nicht zu vertreten sind,

sind ausgeschlossen.

10.2 Nach Mietbeginn festgestellte Mängel am Reisemobil oder seiner Ausstattung hat der Mieter

bei Rückgabe des Fahrzeugs schriftlich gegenüber dem Vermieter anzuzeigen.

Schadenersatzansprüche aufgrund später angezeigter Mängel sind ausgeschlossen, es sei denn,

Grundlage des Anspruchs ist ein nicht offensichtlicher Mangel.

11. Reparaturen, Ersatzfahrzeug

11.1 Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs

während der Mietdauer zu gewährleisten, dürfen vom Mieter bis zum Preis von EUR 150,00 ohne

weiteres, größere Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters in Auftrag gegeben werden. Die

Reparaturkosten trägt der Vermieter gegen Vorlage der Originalbelege sowie der ausgetauschten

Teile, soweit nicht der Mieter gem. Ziff. 12 für den Schaden haftet. Ausgenommen von dieser

Regelung sind Reifenschäden.

11.2 Führt ein vom Vermieter zu vertretender Mangel zur Erforderlichkeit einer derartigen

Reparatur und lässt der Mieter diesen nicht eigenständig beheben, hat der Mieter den Vermieter

den Mangel unverzüglich anzuzeigen und eine angemessene Frist zur Reparatur zu gewähren.

11.3 Wird das Reisemobil ohne Verschulden des Mieters zerstört oder ist absehbar, dass der

Gebrauch unangemessen lange verhindert oder entzogen sein wird, ist der Vermieter berechtigt,

dem Mieter in angemessener Zeit ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug zur Verfügung zu stellen. Stellt

der Vermieter ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug zur Verfügung, ist eine Kündigung des Mieters

ausgeschlossen. Wird in diesem Fall vom Vermieter ein Reisemobil einer niedrigeren Preisgruppe

angeboten und vom Mieter akzeptiert, erstattet der Vermieter dem Mieter die Preisdifferenz zu dem

vom Mieter im Voraus bereits geleisteten Mietzins.

11.4 Wird das Reisemobil durch das Verschulden des Mieters zerstört oder ist absehbar, dass der

Gebrauch durch ein Verschulden des Mieters unangemessen lange verhindert oder entzogen sein

wird, kann der Vermieter die Stellung eines Ersatzfahrzeuges verweigern. Eine Kündigung des

Mieters ist in diesem Fall ausgeschlossen. Stellt der Vermieter ein Ersatzfahrzeug, kann er die

anfallenden Transferkosten dem Mieter in Rechnung stellen.

12. Haftung des Mieters, Kaskoversicherung

12.1 Der Vermieter wird den Mieter nach den Grundsätzen einer Kaskoversicherung

Vollkaskoschäden mit einer vom Mieter zu tragenden Selbstbeteiligung von EUR 750,00 pro

Schadensfall von der Haftung freistellen. Die jeweilige Selbstbeteiligung kann nicht ausgeschlossen

werden.

12.2 Die Haftungsfreistellung aus Ziff. 12.1 entfällt, wenn der Mieter einen Schaden vorsätzlich

oder grob fahrlässig verursacht hat.

12.3 Darüber hinaus haftet der Mieter bei schuldhafter Verursachung in folgenden Fällen:

· wenn Schäden aufgrund drogen- oder alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit verursacht

wurden

· wenn der Mieter oder der Fahrer, dem der Mieter das Fahrzeug überlassen hat, Unfallflucht

begeht

· wenn der Mieter entgegen der Verpflichtung aus Ziff. 8 bei einem Unfall die Hinzuziehung

der Polizei unterlässt, es sei denn, die Pflichtverletzung hat weder Einfluss auf die

Feststellung des Schadensgrundes noch der Schadenshöhe gehabt

· wenn der Mieter sonstige Pflichten aus Ziff. 8 verletzt, es sei denn, die Pflichtverletzung hat

weder Einfluss auf die Feststellung des Schadensgrundes noch der Schadenshöhe gehabt

· wenn Schäden auf einer nach Ziff. 7.1 verbotenen Nutzung beruhen

· wenn Schäden auf der Verletzung einer Pflicht nach Ziff. 7.2 beruhen

· wenn Schäden durch einen unberechtigten Fahrer verursacht werden, dem der Mieter das

Fahrzeug überlassen hat

· wenn Schäden auf einer Nichtbeachtung der Fahrzeugabmessungen (Höhe, , Breite ,

Länge) beruhen

· wenn Schäden auf einer Nichtbeachtung der Zuladungsbestimmungen beruhen

12.4 Zur Vermeidung einer Kostenerhöhung durch die Schadenfeststellungskosten kann der

Vermieter dem Mieter bei Unfallschäden auf Verlangen zunächst Musterrechnungen für

entsprechende Schäden vorlegen.

12.5 Der Mieter haftet für alle im Zusammenhang mit der Nutzung des Fahrzeugs anfallenden

Gebühren, Abgaben, Bußgelder und Strafen, für die der Vermieter in Anspruch genommen wird, es

sei denn, diese beruhen auf einem Verschulden des Vermieters. Weiters behält sich der Vermieter

vor, im Falle von Behördenverfahren mit entsprechendem Bearbeitungsaufwand eine angemessene

Gebühr in Rechnung zu stellen.

12.6 Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner.

13. Haftung des Vermieters, Verjährung

13.1 Der Vermieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für einfache

Fahrlässigkeit haftet der Vermieter nur und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren

Schaden, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks

von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflicht). Dieser Haftungsmaßstab gilt auch für die Fälle von

Leistungshindernissen bei Vertragsschluss.

13.2 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen und –ausschlüsse gelten nicht für Ansprüche nach

dem Produkthaftungsgesetz und bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der

Gesundheit oder der Freiheit.

13.3 Ansprüche, die nach Ziff. 13.1 nicht ausgeschlossen sind, sondern nur ihrem Umfang nach

beschränkt wurden, verjähren in einem Jahr, ausgehend von dem Schluss des Jahres, in dem der

Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Ansprüchen begründenden Umständen und

der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen musste.

Mit Ausnahme von Schadenersatzansprüchen, die auf der Verletzung des Lebens, des Körpers, der

Gesundheit oder der Freiheit beruhen und solchen nach Produkthaftungsgesetz, verjähren

Schadenersatzansprüche ohne Rücksicht auf die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis des

Gläubigers in fünf Jahren, ausgehend von dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch

entstanden ist.

13.4 Es gelten die AGB, die zum Mietbeginn bzw. bei Vertragsunterzeichnung ausgehändigt werden

und im Internet veröffentlicht sind.

14. Parken von Privatfahrzeugen

Es ist möglich, das Privatfahrzeug des Mieters während der Mietdauer am Parkplatz der Vermieters

abzustellen. Für solche Fahrzeuge übernimmt der Vermieter keinerlei Haftung. Durch das Abstellen

eines Kraftfahrzeuges auf dem Firmengelände des Vermieters wird kein Garagierungs- oder

Verwahrungsvertrag abgeschlossen. Das Abstellen von privaten Fahrzeugen während eines

aufrechten Vertragsverhältnisses geschieht unentgeltlich und auf eigenes Risiko des Mieters. Nach

Beendigung des Vertragsverhältnisses und Rückgabe des Reisemobiles sind private Fahrzeuge vom

Mieter umgehend vom Firmengelände des Vermieters zu entfernen. Für Schäden, welche dem

Vermieter durch ein vom Mieter abgestelltes Fahrzeug oder aufgrund des Abstellens entstehen,

haftet der Mieter unabhängig vom Verschulden.

15. Nebenabreden, Form, Zustimmungserklärung

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Das Abgehen von der

Schriftform bedarf ebenfalls einer schriftlichen Vereinbarung, welche von beiden Vertragsparteien

unterfertigt sein muss. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Der Mieter erklärt, dass die von

ihm gemachten Angaben zu seiner Person der Wahrheit entsprechen, er die Vertragsbedingungen

gelesen hat und diese akzeptiert.

16. Gerichtsstand

Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Mietvertrag über das Reisemobil wird

der Gerichtsstand des Vermieters vereinbart.

Gültig ab 01.10.2011